Meine Gemeinde passt DA_ZWISCHEN: Spiritualität im digitalen Raum

Es war einmal…
Es war in der S‐Bahn. Ich musste recht früh morgens nach Mannheim zum ICE und stand zwischen Schüler_innen und Männern und Frauen, die auf dem Weg zur Arbeit waren. Es war halb acht.
Ich hatte nicht erwartet, dass die S‐Bahn so voll sein würde, dass es mir – einmal eingestiegen – nicht mehr möglich sein würde, mein Handy aus der Tasche zu holen ohne meinen unbekannten Weggefährten zu sehr auf die Pelle zur rücken. So stand ich da und ließ meinen Blick durch das Abteil schweifen. Kaum jemand nahm dabei Notiz von mir, weil alle in ihr Smartphone schauten, gelegentlich über das Display wischten oder leicht nickend im Rhythmus einer für die anderen kaum wahrnehmbaren Melodie verträumt aus dem Fenster schauten.

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Kirchenführung mit QR‐Code

Autobahnkirchen sind ganz spezielle Kirchen: Sie durchbrechen die Hektik der Reise, bieten eine Kraftquelle gegen den Stress der Autobahn und zeitweise finden dort liturgische und seelsorgerliche Angebote statt. Doch wie den Rastenden diesen Raum erschließen? In Baden‐Baden wurden dazu Infotafeln aufgestellt, auf denen die Besucher ergänzende Informationen über QR‐Codes mit ihrem Smartphone anfordern können. „Kirchenführung mit QR‐Code“ weiterlesen

Hurra, weiter wie bisher!?

Foto: CC0 Public Domain – Quelle: Pixabay

Kinder‐Medien‐Studie untersucht Mediennutzung von 4‐ bis 13‐Jährigen in Deutschland

Bestätigung, Erleichterung, Hoffnung. Das rufen die Ergebnisse der Kinder‐Medien‐Studie 2017 vermutlich nicht nur bei den Print‐Dinosauriern in Media‐ und Werbeagenturen, sondern auch bei einigen Vertreter*innen der klassischen Zeltlager‐Jugendverbandsarbeit hervor. Auch als „Young Digital Natives“ lesen Kinder in Deutschland gern Bücher und Zeitschriften, sind gern mit Freunden zusammen und spielen gern draußen. Puh. „Hurra, weiter wie bisher!?“ weiterlesen

Alles geklärt?“ – Broschüre zu Mediennutzung und Recht

Es ist heutzutage dank Smartphones und Co. leichter denn je, eigene Medieninhalte zu erstellen und über Facebook, Instagram und andere Plattformen zu verbreiten. Remixe, Mash‐Ups, Montagen und Memes bestehen dabei hauptsächlich aus Material, das man nicht selbst erstellt hat, das aber bunt und witzig „zusammengeklebt“ neue Erzählungen schafft und uns allen täglich auf YouTube begegnet. Aber: Darf man das einfach so? Alles geklärt?“ – Broschüre zu Mediennutzung und Recht“ weiterlesen

Wie Spracherkennung und künstliche Intelligenz unsere Wohnzimmer erobern – ein Selbstversuch

Alexa, Siri, Cortana & Co. sind derzeit dabei, über Smartphones, Tablets und kleine Lautsprecher unsere Wohnzimmer zu erobern. Wie in der Science‐Fiction‐Serie „Star Trek“, die im 23. und 24. Jahrhundert spielt, kann man mit dem Computer reden. Auch immer mehr Haushaltsgeräte wie die Kaffeemaschine und die Waage sind mit Spracherkennung und künstlicher Intelligenz ausgestattet, die aus unseren Eingaben lernen und uns das Leben einfacher machen sollen. Ein Selbstversuch soll zeigen, ob es geht. „Wie Spracherkennung und künstliche Intelligenz unsere Wohnzimmer erobern – ein Selbstversuch“ weiterlesen

Tool‐Tipp: Einfach mit Trello

Ein sehr feines Tool für das digitale Arbeiten ist Trello. Trello besticht durch seine simple Funktionsweise und ist super einfach zu bedienen. Kein komplizierter Schnick‐Schnack mit langen Ladezeiten und 1.000 Klicks zum Ziel, sondern auf das Wesentliche reduziert.

Das Trello-Board zum Blog Digitale Lebenswelten
Das Trello‐Board zum Blog Digitale Lebenswelten © P. Schrage

Trello ist deswegen so einfach, weil es auf zwei Elementen aufbaut: Es gibt 1. Listen, denen man 2. Karten zuordnet. „Tool‐Tipp: Einfach mit Trello“ weiterlesen

Marketing‐Buzzword für die Praxis: „earned media“

Social Media in Organisationen heißt häufig: Wir machen eine Facebook‐Seite, dort posten wir Dinge. In der Regel funktioniert das mittelgut. Professionalisierung der Social‐Media‐Strategie heißt oft: Wir stellen jemanden ein, der*die das macht oder wir investieren in Facebook‐Werbung.

In Marketing‐Buzzwords ausgedrückt: Eigene Inhalte sind „owned media“, per Werbemittel promotete „payed media“. Das Problem: Eine konsequente, dauerhafte Content‐marketing‐Strategie, die auf owned media setzt, ist teuer und hat in der Regel sehr viel Konkurrenz. Payed media muß – Überraschung! – auch bezahlt werden.

Dabei ist die Stärke einer Mitgliederorganisation, also auch von Jugendverbänden, genau das: Mitglieder, die von ihrem Verband begeistert sind. In Kommunikationskonzepten kommen sie aber in der Regel nur als Empfänger*innen von Kommunikation vor, nicht als Sender*innen und Produzent*innen. „Marketing‐Buzzword für die Praxis: „earned media““ weiterlesen

Schluss mit Hass – Reichweite für Toleranz! Ein digitaler Selbstversuch des BDKJ Speyer in Social Media

Das Social Media Camp des BDKJ Speyer © BDKJ Speyer

Yeah‐wir sind das Camp! Wir‐ das sind die 13 Camper_innen des BDKJ Speyer, die sich gerade in der virtuellen (und irgendwie auch physisch fühlbaren) Filterblase des „Social‐Media‐Camp Zukunftszeit“ befinden. Leider fehlt uns in regelmäßigen Abständen die nötige Infrastruktur: Weg ist es, das Netz. Schade eigentlich. Gibt uns aber Gelegenheit, zwischen Monitoring und Posting, Schnitt und GIF‐Produktionen ein bisschen von unseren Erfahrungen zu berichten. Wir würden nämlich jetzt, am letzten Camp‐Abend, allen Jugendverbänden ein ähnliches Format empfehlen: Es rockt! „Schluss mit Hass – Reichweite für Toleranz! Ein digitaler Selbstversuch des BDKJ Speyer in Social Media“ weiterlesen

Immer früher, immer länger und immer mobiler online

BITKOM‐Studie: Für Kinder und Jugendliche der „Generation Z“ gilt always online und mobile first

Die Digitalisierung der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen schreitet voran und dies viel schneller als gedacht. Zu diesem Ergebnis kommt die im Mai 2017 vorgestellte Studie „Kinder und Jugend in der digitalen Welt“ vom BITKOM‐Verband und dem Marktforschern von Forsa. Das Credo: „Kinder und Jugendliche sind in Deutschland immer früher, immer länger und immer mobiler im Netz unterwegs“. Demnach hat sich der Internetkonsum binnen drei Jahren verdreifacht und deutlich öfter werden Smartphones und Tablets dafür verwendet oder besessen.

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