Immer früher, immer länger und immer mobiler online

BITKOM-Studie: Für Kinder und Jugendliche der „Generation Z“ gilt always online und mobile first

Die Digitalisierung der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen schreitet voran und dies viel schneller als gedacht. Zu diesem Ergebnis kommt die im Mai 2017 vorgestellte Studie „Kinder und Jugend in der digitalen Welt“ vom BITKOM-Verband und dem Marktforschern von Forsa. Das Credo: „Kinder und Jugendliche sind in Deutschland immer früher, immer länger und immer mobiler im Netz unterwegs“. Demnach hat sich der Internetkonsum binnen drei Jahren verdreifacht und deutlich öfter werden Smartphones und Tablets dafür verwendet oder besessen.

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Das geht ins Ohr – Netzpolitische Podcasts

Wer noch keine Podcasts hört, sollte dringend damit anfangen. Die gibt’s nämlich zu (fast) jedem Thema. Freilich auch bezüglich dieser Netzwelt. Hier empfehlen wir euch eine kleine Auswahl an Podcasts, die Beispiele, Debattenbeiträge und Informationen zu netz- bzw. medienpolitischen, -kulturellen und/oder pädagogischen Auseinandersetzungen liefern.

Mikrofon im Aufnahmestudio
© pixabay / CC0 Public Domain

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Digitale Lebenswelten, Teil 2 – Rahmen für Verbände, Rahmen für den Diskurs

Searching for the Internet, Iselin, CC-BY-2.0
Foto: „Searching for the Internet“ von Iselin, CC-BY-2.0

Alles Neuland, oder was? Worum geht es eigentlich, wenn von „Digitalen Lebenswelten“ die Rede ist? Ist alles anders? Ist alles so wie früher, nur mit mehr WLAN? Das Netz verändert die Gesellschaft – wie wir miteinander reden, was wir unter öffentlich und privat verstehen, wie wir uns organisieren. Im ersten Teil ging es um den Wandel der Öffentlichkeit vom publizistischen zum privaten. Im zweiten Teil geht es um veränderte Rahmenbedingungen für Organisationen und Rahmen für einen zivilisierten Diskurs – gesetzlich und gesellschaftlich. „Digitale Lebenswelten, Teil 2 – Rahmen für Verbände, Rahmen für den Diskurs“ weiterlesen

Digitale Lebenswelten, Teil 1 – von der publizistischen zur privaten Öffentlichkeit

Karte des Internets
Das Internet 2005 – so sah es damals aus.
By The Opte Project – Originally from the English Wikipedia; description page is/was here., CC BY 2.5, Link

Alles Neuland, oder was? Worum geht es eigentlich, wenn von „Digitalen Lebenswelten“ die Rede ist? Ist alles anders? Ist alles so wie früher, nur mit mehr WLAN? Das Netz verändert die Gesellschaft – wie wir miteinander reden, was wir unter öffentlich und privat verstehen, wie wir uns organisieren. Im ersten Teil geht es um den Wandel der Öffentlichkeit: Nicht den von der Öffentlichkeit ohne Netz zur vernetzten – sondern darum, wie sich die vernetzte Öffentlichkeit noch einmal verändert.

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Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien stellt sich neu auf für das digitale Zeitalter

Berufungsunterlagen als Beisitzer an der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien © K. Mungenast

Zuerst stellte sie ihren Namen von den „Schriften“ zu den „Medien“ um – nun wurde bekanntgegeben, dass sie sich künftig auch medienpädagogisch betätigen wird: die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, kurz: BpjM. Seit 1954 ist sie ein wichtiges Organ des Jugendmedienschutzes in Deutschland und als untergeordnete Behörde des Bundesfamilienministeriums dafür zuständig, dass junge Menschen unter 18 beispielsweise vor gewaltverherrlichenden, pornografischen oder verrohenden Inhalten geschützt werden. „Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien stellt sich neu auf für das digitale Zeitalter“ weiterlesen

Back to the roots: Jugend entdeckt Fernsehen und Radio neu

modern television
Foto: Petras Pienauskas, CC BY-ND 3.0 – Lizenz

Neue Studie belegt: Fernsehen und Radio gewinnen bei den 18–24-Jährigen wieder an Bedeutung – neue Ausgabemedien, Sprachsteuerung und Podcasts erobern die Wohnzimmer.

Auf den ersten Blick scheint die aktuellen Studie der Hochschule Fresenius und der Marktforscher Yougov den Trend der letzten Zeit zu bestätigen: Mehr als zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen schauen nur noch selten lineares Fernsehen. Das lineare – durch ein festes Programmschema vorgebende – Fernsehprogramm hatte durch Streamingdienste wie Netflix, Amazon & Co. gerade bei den jungen Generationen an Bedeutung verloren. Doch die gleiche Studie ist auch zu einem überraschenden Ergebnis gekommen: Demnach fällt es jungen Deutschen immer schwerer sich in der Fülle der Angebote der Video-on-Demand-Dienste zurechtzufinden. Sie wenden sich wieder – „back to the roots“ – dem Fernsehen zu. Die Hochschule Fresenius fand heraus: „Immer mehr junge Zuschauer/innen wollen sich im linearen Fernsehen berieseln lassen“. „Back to the roots: Jugend entdeckt Fernsehen und Radio neu“ weiterlesen

Jugendpolitik und den digitalen Wandel zusammen denken!

Die Mediatisierung der Lebenswelt von Jugendlichen ist so weit vorangeschritten, wie die keiner anderen Bevölkerungsgruppe: Ihr Alltag ist von digitaler Informations- und Kommunikationstechnologie umfassend durchdrungen.“ Ingo Dachwitz, Mitarbeiter von netzpolitik.org und engagiertes Mitglied der aej – Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V., dem konfessionellen Geschwisterverband des BDKJ, wirft in seinem Artikel „Jugendgerechte Netzpolitik: Warum der digitale Wandel die jugendpolitische Agenda berührt“ (erschienen am 13.3.2017) einen Blick auf die Rolle der jugendpolitischen Agenda im Rahmen des digitalen Wandels – und weist dabei auf mehrere Aspekte hin, die für unsere Arbeit in den Verbänden des BDKJ entscheidend sind: Wie können wir uns auch in der digitalisierten Welt für das Wohl und die Interessen junger Menschen einsetzen, wie können wir Bildung neu oder anders denken und wie kann Teilhabe am digitalen Wandel erreicht werden? Dachwitz’ Artikel ist ein spannender Impulsgeber für Verbände, die sich selbst eine digitale Agenda geben möchten und dafür nach Ansatzpunkten suchen.

Digital Storytelling – multimedial Erzählen ohne_mit Bleiwüsten

Ein heißer Tipp, wie ihr mit einem tollen Tool eure Inhalte, Argumente und Personen multimedial aufbereiten könnte: Bleiwüsten. Die Autor_innen richten sich eigentlich an Journalist_innen – macht aber nix, denn wir in den Verbänden haben ja auch spannende Geschichten zu erzählen 🙂

© Florian Kronawitter

Dieser Blog stellt wöchentlich ein neues Programm zum Storytelling vor, testet es an und gibt eine Bewertung ab. Fast alle dieser Tools lassen zu, dass die produzierten Inhalte sehr einfach in Websites eingebettet werden können. Teilen über soziale Netzwerke geht aber natürlich genauso.
Multimediale Landkarten, Infografiken oder Bildgeschichten – fast alles ist dabei! Damit kann man zum Beispiel anschaulich und kompakt Argumente zu bestimmten Positionen zusammenfassen oder Verbände, Inhalte oder Vorstände vorstellen. Da ist sicher auch was für euch dabei 🙂

Ein kleiner Vorgeschmack:
StoryMaps – Multimediale Slides im interaktiven Format, das auf Panoramabilder aufbaut und für mobile Endgeräte optimiert ist. Videos, Audios, GIFs, Bilder sind einbettbar.
Genial.ly – interaktive Grafiken, die leicht bedienbar, wiederverwendbar und gut geeignet sind, um komplexe Inhalte darzustellen.

War dein Lieblingsprogramm nicht dabei? Dann ab zum Blog http://bleiwüsten.de/!

mekomat.de – Medienkompetenzmaterial im Überblick

© Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz

Ihr wollt eine Gruppenstunde, einen Workshop, einen Studienteil zu „was mit Medien“ gestalten und wisst nicht, wie ihr euch durch den Materialdschungel im Internet dazu schlagen könnt? Die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz stellt auf mekomat.de träger- und institutionsübergreifend alle verfügbaren Materialien zur Vermittlung von Medienkompetenz, egal ob gedruckt oder online, vor. So könnt ihr ganz praktisch anhand von Schlagworten oder einer Referenzliste nach euren Themen suchen, z.B. zu Sicherheitseinstellungen am Smartphone, zu eLearning oder zu Filmarbeit. Klickempfehlung!