Im Interview: BDKJ und Bischof Gebhard zu #digitalekirche

Mikrophon
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Dass digitale Lebenswelten ein Thema in der Kirche sind (oder werden), wird auch „draußen“ wahrgenommen – dieser Tage sind zwei Interviews erschienen. Einmal mit Anna und Felix aus der ehemaligen AG Digitale Lebenswelten, einmal mit Medienbischof Gebhard Fürst.

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#bdkjvernetzt – Links der Woche Nr. 8

Coolest @Lamp ever
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Die Woche über ist einiges im Bereich Datenschutz und Kirche passiert – genug, um das in einen eigenen Artikel auszulagern. Hier bleiben wir zwar im Geltungsbereich des europäischen Datenschutzes, aber immerhin gehen wir in den Links an alle^heinige Enden des DSGVO-Geltungsbereichs: Österreich, Italien, Spanien – und Hessen.

Der Link der Woche kommt dieses Mal aus dem Magazin „Die Eule“, wo Philipp Greifenstein für eine Demokratisierung der Digitalen Kirche plädiert.

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#bdkjvernetzt – Links der Woche Nr. 2

Coolest @Lamp ever
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Die Links der Woche dieses Mal fast ohne Datenschutz. Stattdessen ein techniksoziologischer Blick auf Geschlecht und Technik, Facebook-Gruppen und digitale Bildung. Der eine Link, den ihr diese Woche klicken solltet, ist ein Artikel in Wired – da geht’s um die anglikanische Kirche, von der die Kirchen in Deutschland viel lernen könnten. „#bdkjvernetzt – Links der Woche Nr. 2“ weiterlesen

Mobil, Politisch und Digital: Mein FSJ_digital

Ich mache mein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) im Diözesanbüro der Jungen Kirche Speyer, einem katholischen Kinder- und Jugendverband im Bistum Speyer. Meine Aufgaben im FSJ gehen durch Mitarbeit bei Projekten des BDKJ Diözesanverbands über den Verbandsalltag hinaus. Ein Projekt davon ist mobil, grün, politisch und heißt Polli.

Polli ist der Tourbus des BDKJ im Bistum Speyer. Sie ist ein Oldtimer-Wohnmobil, das vollgepackt mit Methodenkisten unter dem Motto katholisch. politisch. aktiv. im Bistum unterwegs ist. Der Schwerpunkt wird dabei auf Methoden für die politische Bildung gelegt.

Damit Polli nicht nur analoge Angebote zu den Themen des BDKJ zu bieten hat, ist es mein Projekt, Polli mit einer Methodenkiste in digitaler Form auszustatten. Konkret heißt das, kurze thematische Trickfilme zum Beispiel zum kritischen Konsum zu erstellen. Die Filme können als Einstieg in der Arbeit mit den zum Thema passenden „analogen“ Methodenkisten oder eigenständig als Diskussionsgrundlage zum jeweiligen Thema eingesetzt werden.

Zur Umsetzung dieses Projekts, nehme ich am Programm FSJ_digital vom Kulturbüro Rheinland-Pfalz teil. Im FSJ_digital, werden FSJler_innen bei medialen Projekten in Ihrer Einsatzstelle unterstützt. Dies passiert in Form einer zusätzlichen Seminarwoche mit FSJler_innen aus dem ganzen Bundesgebiet. Während der Seminarwoche durfte ich an zwei von mir gewählten Workshops teilnehmen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen FSJler_innen, die andere und ähnliche Projekte wie ich durchführen, auszutauschen und zu vernetzen. Über die Seminarwoche hinaus bietet das Programm zur Verfügung stehende Ansprechpersonen und eine finanzielle Unterstützung des Projekts.

Den ersten Trickfilm findet ihr hier: http://polli-blog.de/2018/04/12/pollis-eigener-trickfilm/

Twitternde Bischöfe

Auch wenn der Kölner Kardinal Woelki sich sicher ist, dass die Kirche nicht an der Nutzung moderner Kommunikationsmittel, ferner den Sozialen Medien, vorbeikommt, wenn sie viele Menschen mit ihrer Botschaft erreichen will, so ist es dennoch selten bis ungewöhnlich, dass deutsche Bischöfe über eigene Accounts auf Facebook und Twitter verfügen. Zu groß erscheint die Sorge, einem Fake aufzusitzen oder sich Trolle einzufangen, zu sicher scheint wohl die Annahme, dass pastorale Arbeit nur von Angesicht zu Angesicht möglich sei und echte Seelsorge nicht im Netz stattfinden könne.

Gerade die Plattform Twitter, wo digitale Vernetzung und Meinungsbildung nicht erst seit Donald Trump eine nicht zu unterschätzende Rolle auch im realen politischen Diskurs einnehmen, wird von Kirchenoberen als unsicheres Terrain wahrgenommen, in welchem schnelle und zugespitzte Äußerungen in 140 bzw. 280 Zeichen statt rhetorisch ausgefeilte und abwägende Hirtenbriefe ermöglicht werden.

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Die App „#beimir“ – Leid und Erlösung digital?

Ist eigentlich das Smartphone das richtige Gerät, eine App das richtige Medium, wenn es um echte Beziehung geht? Wenn es existentiell wird? Wenn es um meinen Schmerz, mein Leid geht? Und um Jesus? Und sogar um sein Kreuz?

Klar, ist doch Alltag, das Gerät!“ vs. „Nein! Ist doch unwürdig für diese Fragen, das Ding!“ – etwa so sind die Feedbacks für die App #beimir des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Gut so! Das zeigt, dass es um die wesentlichen Dinge geht. „Die App „#beimir“ – Leid und Erlösung digital?“ weiterlesen

Geschichten erzählen 4.0 – Impressionen von der Tagung „Kirche im Web 2018“

Am 15./16. März fand in der katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Tagung „Kirche im Web 2018“ statt. Beim „Familientreffen“ der evangelischen und katholischen Webszene stand dieses Mal das Thema „Digitales Storytelling“ im Mittelpunkt. Das BDKJ-Webteam und die AG Digitale Lebenswelten waren durch @cschnaubelt bei #kiw18 vertreten. Dabei konnte man entdecken, dass in Punkto Geschichtenerzählen auch im digitalen Zeitalter das Lagerfeuer nach wie vor die beste Wahl ist für Storytelling ist. Und sei es am digitalen Lagerfeuer… „Geschichten erzählen 4.0 – Impressionen von der Tagung „Kirche im Web 2018““ weiterlesen

Lebenszeichen einer Kirche #anvielenorten

Pastoraler Entwicklungsprozess? Das klingt nach viel trockener Gremienarbeit und nach noch viel mehr Papier. Kann, muss es aber nicht, wie der Erfahrungsbericht von Wolfgang Müller zeigt. Aus seiner Jugendkirchenzeit hat er etliche Ideen mit ins Rottenburger Ordinariat geschmuggelt und probiert dort den Übertrag des Entwicklungsprozesses in die digitale Welt. Damit fällt er auf und bringt so manches in Bewegung.

In seinem Gastbeitrag auf unserem BDKJ-Blog blickt der Theologe auf seine Erfahrungen. „Lebenszeichen einer Kirche #anvielenorten“ weiterlesen

Skype-Schichten: Gemeinschaft mal anders oder eher gar nicht?!?!

6.25 Uhr: Skype ertönt auf Tablets, Smartphones oder Laptops von über 100 Personen. „Guten Morgen, habt Ihr gut geschlafen?“ fragt die Moderation und die Videoübertragung zeigt, dass der*die ein oder andere das Gähnen noch so gerade unterdrücken kann. Nach und nach schalten sich alle in die Konferenz ein.

Die Teilnehmenden gestalten mit den Skype-Schichten ihre Adventszeit. Fast wie bei einer klassischen Frühschicht trifft man sich für ca. 20 Minuten. Bei Skype-Schichten nicht in einer kalten Kirche, sondern zu Hause mit Laptop am Schreibtisch, am Küchentisch oder im Bett. „Skype-Schichten: Gemeinschaft mal anders oder eher gar nicht?!?!“ weiterlesen

Ich hab da mal ne Frage“ – Jugendsynode digital

Ja, also, zumindest hat der Heilige Stuhl eine Internetseite […] geschaltet, so dass man wenigstens vom Instrument her jugendgemäß ist. Das hatte ein paar Anlaufschwierigkeiten, wie ich gehört habe, dann. Aber es ist jetzt da.“

Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, verkündet die päpstliche Ankunft im Neuland „Internet“.