Das ist die TINCON – und deshalb solltest Du unbedingt hin

Spielekonsolen, Bällebad und Netzvorbilder zum Anfassen – das gab’s auf der TINCON in Berlin. Die TINCON nennt sich vollständig „Teenageinternetworkconvention“ und beschäftigt sich mit neuen Technologien, digitaler Netzkultur, Internet‐Plattformen und der Zukunft unserer Gesellschaft – ein bisschen wie dieser Blog als dreitägiges Event. Eine Beschreibung der TINCON könnt ihr im Netz selbst nachlesen – in diesem Beitrag will ich aber für euch aufschreiben, weshalb ihr bei der nächsten TINCON selber dabei sein wollt!

TINCON - teenageinternetwork convention
TINCON – teenageinternetwork convention – Das Festival für digitale Jugendkultur, die Gesellschaftskonferenz für Jugendliche von 13 bis 21 Jahren am 10. Juni 2017 im Columbia Theater in Berlin. (Foto: Gregor Fischer/TINCON)

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Jugend hackt … mit der DPSG

Pfadfinder*innen und Hacken – da kommt zuerst Holz in den Sinn. Bei Leuchtfeuer, der Großveranstaltung für Leiter*innen der DPSG, ging’s aber auch um die andere Art von Hacken. Wie die Pfadis gemeinsam mit „Jugend hackt“ Computerspiele und Roboter programmiert haben, findet ihr (inklusive Praxistipps) im Blog der Demokratielabore der Open Knowledge Foundation.

Hack-Workshop bei Leuchtfeuer
Hack‐Workshop bei Leuchtfeuer
(Foto: Lea Pfau/Demokratielabore, CCBY 4.0)

Mehr als 30 Teilnehmer_innen kamen bei unserem Game of Thoughts zusammen, um gemeinsam Computerspiele zu für sie relevanten Themen zu entwickeln. Dabei beschäftigten sie sich mit Fragestellungen wie moralischen Entscheidungen, Obdachlosigkeit und Kritik an der Leistungsgesellschaft.

Netzgemeindefest – das Meetup für „fromme Nerds“ bei der re:publica

Netzgemeindefest
(#rp17 – Tag 2 flickr photo by re:publica 2018 #PoP shared under a Creative Commons (BYSA) license )

Zum zweiten Mal gibt es ein Meetup für „gläubige Internerds“ auf der re:publica. Dieses Mal wird es ökumenisch organisiert: Die beiden großen konfessionellen Portale katholisch.de und evangelisch.de laden gemeinsam mit dem Initiator des ersten Netzgemeindefests, Ingo Dachwitz (netzpolitik.org und früher Jugenddelegierter in der EKD‐Synode) zum Kennenlernen, zur Vernetzung und zum Austausch darüber ein, was gerade in Sachen #digitalekirche ansteht:

Nachdem wir 2017 beim ersten kirchlichen Meetup auf der re:publica so viele waren, dass wir uns kaum unterhalten konnten, gibt es auch in diesem Jahr einen Treffpunkt für gläubige Menschen. Zum Kennenlernen, Austauschen, Vernetzen und Pläneschmieden. Herzliche Einladung auch an Neugierige und Menschen anderer Religionen – let’s pop the bubble!

Weitere Infos:

Digitale Lebenswelten bei der Vorsynode und im Lehramt der Kirche

Zwei konkrete Vorschläge, wie die Kirche sich zu digitalen Lebenswelten positionieren sollte, machen die Teilnehmer*innen der Jugend‐Vorsynode in ihrem Abschlussdokument, das am 24. März 2018 auf Facebook veröffentlicht wurde:

Delegierte der Vorsynode
Delegierte der Vorsynode Quelle: Flickr, Dikasterium für Laien, Familie und Leben

Erstens sollte die Kirche, indem sie in einen Dialog mit jungen Menschen eintritt, ihr Verständnis von Technik vertiefen, um uns dabei zu helfen, bei ihrer Nutzung Unterscheidungen zu treffen.
Darüberhinaus sollte die Kirche Technik – besonders das Internet – als fruchtbaren Grund für die Neuevangelisierung sehen. Die Ergebnisse dieser Reflexionen sollten in einem offiziellen kirchlichen Dokument festgeschrieben werden.
Zweitens sollte sich die Kirche zu der umgreifenden Krise der Pornographie äußern, inklusive des Kindesmissbrauchs, ebenso wie zu Cyber‐Bullying und dessen Auswirkungen auf unsere Menschlichkeit.“ (eigene Übersetzung)

Wie sind diese Forderungen einzuordnen? Und was sagt die Kirche jetzt schon zu diesen Themen? „Digitale Lebenswelten bei der Vorsynode und im Lehramt der Kirche“ weiterlesen

Digitalisierung“ im Landtag NRW

Zum elften Mal fand Landtag.Live der Kolpingjugend NRW statt. Teilnehmende aus den verschiedenen Teilen Nordrhein‐Westfalens hatten eine Woche lang die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit des Landtages und des „Drumherum“ zu bekommen. Das Schwerpunktthema der Woche war natürlich Digitalisierung.

Kolpingjugend im Landtag NRW
Empfangen und begrüßt wurden die Teilnehmenden von Landtagspräsident und Kolping‐Bruder André Kuper. (Bildrecht: Landtag NRW)

Digitalisierung“ im Landtag NRWweiterlesen

Die App „#beimir“ – Leid und Erlösung digital?

Ist eigentlich das Smartphone das richtige Gerät, eine App das richtige Medium, wenn es um echte Beziehung geht? Wenn es existentiell wird? Wenn es um meinen Schmerz, mein Leid geht? Und um Jesus? Und sogar um sein Kreuz?

Klar, ist doch Alltag, das Gerät!“ vs. „Nein! Ist doch unwürdig für diese Fragen, das Ding!“ – etwa so sind die Feedbacks für die App #beimir des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend. Gut so! Das zeigt, dass es um die wesentlichen Dinge geht. „Die App „#beimir“ – Leid und Erlösung digital?“ weiterlesen

Geschichten erzählen 4.0 – Impressionen von der Tagung „Kirche im Web 2018“

Am 15./16. März fand in der katholischen Akademie der Diözese Rottenburg‐Stuttgart die Tagung „Kirche im Web 2018“ statt. Beim „Familientreffen“ der evangelischen und katholischen Webszene stand dieses Mal das Thema „Digitales Storytelling“ im Mittelpunkt. Das BDKJ‐Webteam und die AG Digitale Lebenswelten waren durch @cschnaubelt bei #kiw18 vertreten. Dabei konnte man entdecken, dass in Punkto Geschichtenerzählen auch im digitalen Zeitalter das Lagerfeuer nach wie vor die beste Wahl ist für Storytelling ist. Und sei es am digitalen Lagerfeuer… „Geschichten erzählen 4.0 – Impressionen von der Tagung „Kirche im Web 2018““ weiterlesen

72‐Stunden‐Aktion digital: Muss das sein? 

Sind auch schon digital unterwegs: Stoppi und Sabiene, die Maskottchen der 72-Stunden-Aktion
Sind auch schon digital unterwegs: Stoppi und Sabiene, die Maskottchen der 72‐Stunden‐Aktion

Die 72‐Stunden‐Aktion des BDKJ ist vieles: Sozialaktion, Werbung für Kirche, Spaßfaktor für die einen und Arbeitsfrust für die anderen. Vor allem aber ist sie ein fantastisches Beispiel für Vernetzungsarbeit. Was in 72 Stunden an Output gelingt, ist Resultat massiven Inputs im Vorfeld; Input insbesondere im Bereich des Netzwerkens.

Vernetzung müsste uns bei kirchens ja besonders am Herzen liegen: Wo ständig von „Gemeinschaft“ die Rede und Kommunion das höchste ist, ist der Schritt zur „Community“ nicht nur folgerichtig, sondern vermeintlich wesentlich. Umso verwunderlicher, dass Kirche und Netz sich immer noch in neugieriger Distanz zueinander befinden. Das gilt auch für die 72‐Stunden‐Aktion des BDKJ. „72‐Stunden‐Aktion digital: Muss das sein? “ weiterlesen

Josefstag 2018: Leben 4.0 – Jugend braucht Perspektive

Fast jede*r redet gerade über Digitalisierung. Nahezu alle Themenfelder und Akteur*innen haben die Digitalisierung als neues Handlungsfeld ausgerufen und sprechen von tiefgreifenden Veränderungen. Manchmal bleibt nicht ganz klar, was Digitalisierung denn eigentlich meint.

Auch der Josefstag, ein jährlicher bundesweiter Aktionstag, setzt sich in diesem Jahr mit dem Thema Digitalisierung auseinander. Unter dem Motto „Leben 4.0 – Jugend braucht Perspektive“ soll vor allem der Frage nachgegangen werden, welche Veränderungen sich für Jugendliche in Einrichtungen der Jugendberufshilfe durch Digitalisierung ergeben. „Josefstag 2018: Leben 4.0 – Jugend braucht Perspektive“ weiterlesen

Kinder und Jugendliche beim #bcbn18

BarCamp Bonn 2018 | Bonn
Bonn bildet – das war das Motto des BarCamp Bonn.
Foto: Hakan Cengiz/wirtschaft-anzeiger.de

Am Wochenende fand das BarCamp Bonn statt – freitags mit dem Schwerpunkttehma Bildung. Ich war bei einigen Sessions dabei, die mit digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Auf die 1:1-Nacherzählung verzichte ich – darauf praktisch und snackable: Meine Learnings vom #bcbn18:
„Kinder und Jugendliche beim #bcbn18“ weiterlesen