Der Heilige des Datenschutzes: St. Ivo, bitte für uns!

Rogier van der Weyden: Lesender Mann (St. Ivo?)
Der heilige Ivo auf einem Gemälde von Rogier van der Weyden. (Quelle: National Gallery London, CC BYNCND 4.0)

Bei katholisch.de habe ich über den heiligen Ivo, Patron des Datenschutzes, geschrieben – kaum einen Heiligen braucht’s dieser Tage vor dem Inkrafttreten von EUDSGVO und KDG dringender.

Gut vorbereitet seid ihr, wenn ihr unseren Artikel „Erste Hilfe Datenschutz im Jugendverband“ lest – und wenn das nicht hilft, gibt’s auch noch ein Gebet:

Guter Gott,

auf die Fürsprache des heiligen Ivo, Patron des Datenschutzes,
lass uns schweigen, wo es besser ist, nichts zu sagen,
und lass uns reden in Wahrheit und Güte.
Hilf uns, Gerechtigkeit zu üben,
und darüber die Barmherzigkeit nicht zu vergessen.
Gib uns die Gabe der Anteilnahme an unseren Nächsten
und bewahre uns vor Indiskretion und Neid.
Hilf uns, die Grenzen der anderen zu achten,
und öffne die Grenzen unseres Herzens.

Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn.

Amen.

Jugend hackt … mit der DPSG

Pfadfinder*innen und Hacken – da kommt zuerst Holz in den Sinn. Bei Leuchtfeuer, der Großveranstaltung für Leiter*innen der DPSG, ging’s aber auch um die andere Art von Hacken. Wie die Pfadis gemeinsam mit „Jugend hackt“ Computerspiele und Roboter programmiert haben, findet ihr (inklusive Praxistipps) im Blog der Demokratielabore der Open Knowledge Foundation.

Hack-Workshop bei Leuchtfeuer
Hack‐Workshop bei Leuchtfeuer
(Foto: Lea Pfau/Demokratielabore, CCBY 4.0)

Mehr als 30 Teilnehmer_innen kamen bei unserem Game of Thoughts zusammen, um gemeinsam Computerspiele zu für sie relevanten Themen zu entwickeln. Dabei beschäftigten sie sich mit Fragestellungen wie moralischen Entscheidungen, Obdachlosigkeit und Kritik an der Leistungsgesellschaft.

Strenge Regeln für Fotos mit Unter‐16‐Jährigen

Die kirchlichen Datenschutzbeauftragten haben strenge Regeln für Fotos festgelegt, auf denen Kinder und Jugendliche unter 16 abgebildet sind. Jedes einzelne Foto muss genehmigt werden, eine pauschale Einwilligung ist nicht zulässig. Gegenüber katholisch.de kritisiert BDKJ‐Bundesvorsitzende Katharina Norpoth:

Aus der Sicht von Jugendverbänden setzt dieses Verbot weitere Hürden, die die zeitgemäße Arbeit mit digitalen Medien zusätzlich erschweren. Anstelle zunehmender Verbote müssen wir auf eine stärkere medienpädagogische Sensibilisierung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie von Verantwortlichen setzen, die sich im Rahmen von Kinder‐ und Jugendarbeit engagieren. Nur so ist ein adäquater Umgang mit den Lebensrealitäten junger Menschen möglich, die sich selbstverständlich in digitalen Räumen bewegen.

Bischöfe auf Twitter – die Diskussion geht weiter

Warum twittern so wenige Bischöfe? Die Frage, die Anna hier im Blog gestellt hat, ist auf große Resonanz gestoßen: Erst hat katholisch.de den Beitrag übernommen, wo er engagiert auf Facebook diskutiert wurde. Heute geht’s in die nächste Runde: Zwei katholisch.de-Redakteure diskutieren über Bischöfe auf Twitter. „Bischöfe auf Twitter – die Diskussion geht weiter“ weiterlesen

Für Kurzentschlossene: Workshop Daten & digitale Tools in der Jugendarbeit

Was sind Daten? Wie können sie in der Jugendarbeit genutzt werden? Wie kann ich sie einfach analysieren und visualisieren?

Zu diesen Fragen lädt die Open Knowledge Foundation interessierte Fachkräfte aus der Jugendarbeit am 7. und 8. Dezember, jeweils von 10 bis 15 Uhr, nach Berlin ein. (Unterkunft und Fahrtkosten werden übernommen.)

?Mehr Informationen und die Anmeldung gibt’s bei der Open Knowledge Foundation