So tot ist Facebook und was das für die Jugendarbeit bedeutet

Wie tot ist eigentlich Facebook? Gar nicht mal so tot. Nach wie vor ist es das größte und relevanteste soziale Netz. Allerdings: Facebook riecht komisch, zumindest für jüngere. „Facebook ist kein Ort der Leidenschaft mehr“, hat danah boyd schon vor Jahren festgestellt: Klar, wenn die Eltern und Lehrer*innen da auch sind, ist das Netz nicht mehr allzu sexy.

Das zeigen auch Studien zur Mediennutzung von Jugendlichen. Schon bei der JIM‐Studie 2017, die 12–19-jährige in Deutschland untersucht hat, lag Facebook auf Platz vier hinter YouTube, Whatsapp und Instagram (S. 35 im verlinkten PDF).

Vom amerikanischen Pew‐Institut kommen nun neue Zahlen für amerikanische Jugendliche – und da sieht es ganz ähnlich aus.

YouTube, Instagram and Snapchat are the most popular online platforms among teens
Facebook ist abgeschlagen bei den beliebtesten von Jugendlichen genutzten Netzen.
(Quelle: Pew Research Center)

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Digitale Lebenswelten, Teil 1 – von der publizistischen zur privaten Öffentlichkeit

Karte des Internets
Das Internet 2005 – so sah es damals aus.
By The Opte Project – Originally from the English Wikipedia; description page is/was here., CC BY 2.5, Link

Alles Neuland, oder was? Worum geht es eigentlich, wenn von „Digitalen Lebenswelten“ die Rede ist? Ist alles anders? Ist alles so wie früher, nur mit mehr WLAN? Das Netz verändert die Gesellschaft – wie wir miteinander reden, was wir unter öffentlich und privat verstehen, wie wir uns organisieren. Im ersten Teil geht es um den Wandel der Öffentlichkeit: Nicht den von der Öffentlichkeit ohne Netz zur vernetzten – sondern darum, wie sich die vernetzte Öffentlichkeit noch einmal verändert.

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