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Frage: digitale Lösung für das Anmeldeverfahren

Die DSGVO bzw. das KDG stellen einen Stamm vor massive Verwaltungsaufgaben. Mal eben eine Anmeldung für eine Aktion schreiben? Das ist nicht mehr so einfach, da so viele rechtliche Vorschriften in der Anmeldung berücksichtigt werden müssen. Doch abgesehen vom zeitlichen Aufwand wird auch das Papiervolumen, was ausgegeben wird, immer höher. Vor der KDG haben die meisten Anmeldungen auf einen DIN A4 Zettel gepasst. Aufgrund der vielen neuen rechtlichen Hinweise (z. B. Datenwiderruf), oder der aufwändigen Bildrechtabfrage, reicht inzwischen eine DIN A4 Seite nicht mehr für die Anmeldungen aus.
Hochgerechnet ergibt das im Jahr einen sehr viel höheren Papieraufwand. Wir bringen den Kindern bei, möglichst sparsam mit den Ressourcen umzugehen, nachhaltig zu leben, als Stamm werfen wir aber nur so mit mehrseitigen Papieranmeldungen um uns.

Daher würde es mich interessieren, ob es rechtlich in Ordnung ist, wenn man die ganzen Hinweise zum Widerruf, Bildrechten, etc. online auf einer Seite abbildet und in der Papieranmeldung nur den Link für diese Seite vermerkt und dazu ein Häkchen setzen lässt mit „Ich habe diese Informationen gelesen und stimme diesen zu“, oder ähnliches.
Das würde die Papieranmeldungen wieder etwas verkürzen und somit auch den Papieraufwand.

KDG‐Generator

Wäre es hilfreich einen KDG‐Generator anzubieten? Ähnlich wie die Angebote für die Erstellung eines Impressums.

(Rechts)Sicherheit schaffen

Wir haben das Gefühl das unsere Leiter sobald sie sie aktiv soziale Medien zur Jugendarbeit nutzen machen sie sich strafbar. Facebook Whatsapp… Alles nicht mehr erlaubt. Alternativen werden nicht an die Hand gebenn.
Wie wollen wir in so einer Situation bestehende Leiter beraten geschweige denn neue Leiter gewinnen?

Wenn man extrem komplizierte Regeln erstellt dann muss man diese auch erklären!

Bei uns sind viele studierte Leiter aktiv. Doch leider keine Juristen. Das KDG selbst ist leider nicht in Alltagssprache verfasst. Jegdliche Hilfstellung die wir erbeten haben war in der gleichen Abstrakten Sprache. Kurz wir fühlen uns allein gelassen. Man schreibt uns Dinge vor schränkt uns extrem in unserer Arbeit ein.

Praktiable Handhabung von Bildern

In Zeiten von Facebook Instagramm und ko sind Bilder und Videos essentiell um Jugendliche zu erreichen.
Macht sich nun jeder Leiter strafbar wenn er Bilder hochlädt von einer Aktion? Zumindest wenn er nicht für jede Gruppenstunde und jede Wochenend Aktion die schriftliche Einverständnis Erklärung hat? Oder wollen wir keine Jugendlichen mehr erreichen? Wir sehen hier erhbliche Bedenken und Fragen.

Wie mit privaten Geräten und Accounts umgehen?

Mir ist bisher noch ein Rätsel wie mit privaten Geräten und (E-Mail-)Accounts umgegangen werden soll.

Typisches Beispiel: Eine Gruppe von Pfadfinderleitern tauscht sich in Vorbereitung auf ein Lager darüber aus welche Kinder auf Grund ihres Alters in die nächste Altersstufe wechseln sollen. Dazu nutzen sie ihre privaten Geräte und greifen auf die zentrale, datenschutzkonforme Mitgliederverwaltung der DPSG zu:

- Leiter A exportiert eine Liste aus der Mitgliederverwaltung und extrahiert sie in eine Word Datei mit 3 Namen und 3 Geburtstdaten. Diese Kinder sollten die Altersstufe wechseln. Er schickt sie per E‐Mail an seine Mitleiter.
—- was passiert: Er verwendet seinen privaten Rechner um die Datei zu erstellen und abzuspeichern. Dieser wird standardmäßig mittels Blackblaze gesichert (Online Backup). Er verwendet sein privates GMail Account um die E‐Mail zu versenden. Die Daten landen somit bei Blackblaze und Google.

- Ko‐Leiter A liest die E‐Mail auf seinem Handy. Dazu öffnet er die Datei in einem Anzeigeprogramm
—– was passiert: Die Datei landet vollautomatisch im iCloud Backup des Handys und damit bei Apple

- Ko‐Leiter B liest die E‐Mail in der Mittagspause bei seinem Arbeitergeber. Die Datei landet auf dem Firmenrechner von SAP und im Backup des Rechners; Eigentum von SAP.

- Ko‐Leiter C verwendet Yahoo als E‐Mail‐Provider und möchte die Liste ausdrucken. Privat hat er keinen Drucker bzw. die Tinte ist alle und er leitet sie an seinen Firmenaccount bei Kanzlei Adam weiter. Die Datei landet dort und im Backup des Exchange Servers.

und soweiter und so fort. Oft ist nicht klar was passiert und selbst die Anwender wissen es nicht (Beispiel iCloud oder Exchange Backup). Viele der Gesetzte setzen m.E. geschlossene IT‐Systeme vorraus – wie gehen wir damit im Ehrenamt um?

12
Stimmen

Berichterstattung

Eng mit dem Foto Thema verbunden ist auch das Thema Berichterstattung überregionaler Medien. Leider mussten wir schon mehrfach die Anfragen von Journalisten (von TV Sendern (WDR, N24), die gerne einen Beitrag über Pfadfinder drehen wollten absagen, weil wir nicht sicherstellen konnten, dass auf dem Bildmaterial niemand zu erkennen ist, der nicht auch unterschrieben hat. So verprellen wir uns super Öffentlichkeitsarbeit, die nicht nur uns was bringen würde, sondern der gesamten Bundesweiten Jugendarbeit! Da muss sich dringend was ändern, dass die Journalisten auch ohne die explizite Einwilligung Fotos und Videos von solchen Veranstaltungen machen dürfen.

7
Stimmen

Fotos

Grundsätzlich haben wir vorher immer die Erlaubnis der Eltern eingeholt Fotos von den Veranstaltung zu machen und diese auf unserer Webseite hochzuladen (Eltern wurden vor jeder Veranstaltung gefragt). Dies hat die letzten Jahre immer Problemlos funktioniert. Eltern die da „Nein“ gesagt haben, deren Kinder sind und waren auch nie auf der Webseite zu sehen.
Dies ist nach unserem Verständnis des KDG leider nicht mehr möglich. Bei einer Veranstaltung mit 110 Kindern können wir nicht nachher jedes Bild einzeln von den Eltern absegnen lassen (https://www.katholisches-datenschutzzentrum.de/wp-content/uploads/2018/05/KDB-Ver%C3%B6ffentlichung-von-Fotos-von-Kindern-und-Jugendlichen-vom-18.04.2018.pdf). Vor allem verstehen wir nicht wie das geschehen soll, weil ja bei z.B. einem Gruppenbild man dann alle anderen Kinder schwärzen muss, wenn man es den Eltern zeigt, weil die ersten Eltern ja noch nicht sehen dürfen, dass die anderen Kinder mit drauf sind, weil die Eltern von den Kindern ja noch nicht das OK gegeben haben. Wie soll das bitte gehen? So ist uns leider keine Öffentlichkeitsarbeit mehr möglich.

Telefonlisten

So wie wir das verstanden haben, dürfen wir nicht mehr ohne weiteres Telefonlisten rausgeben. Die meisten Eltern gucken uns immer nur komisch an, wenn wir denen das sagen, dass wir Ihnen leider nicht mehr die Nummer von dem besten Freund aus der Gruppenstunde sagen dürfen, damit die Eltern kommunizieren dürfen.