#bdkjvernetzt – Links der Woche Nr. 4

Coolest @Lamp ever
Coolest @Lamp Ever flickr photo by Tojosan shared under a Creative Commons (BY‐NC‐SA) license

Die Links der Woche – endlich wieder mit Datenschutz! Mit der Digitalität in der Schule sieht’s generell nicht so gut aus. Lehrer*innen sind so schlecht ausgestattet, dass sie jetzt Zeugnisse von Hand schreiben müssen (das der DSGVO anzulasten ist allerdings unfair – wären die Arbeitsplätze von Lehrer*innen technisch so ausgestattet wie die von literally allen anderen, wäre das alles kein Problem). Daher ist unser Link der Woche was Positives: Schüler*innen, die eine ziemlich praktische Schul‐App programmiert haben.

Link der Woche

Schüler digitalisieren ihre Schule selbst: Schüler*innen des St.-Leonhard-Gymnasiums in Aachen digitalisieren ihre Schule in einem Informatik‐Kurs und entwickeln eine App nach eigenen Bedürfnissen. Blöd nur: Smartphones sind nur für die Oberstufe in ausgewählten Bereichen zulässig.

Auch interessant

  • Datenschutz für Kinder: Webseiten, die sich an Kinder richten, stehen vor besonderen Fragen beim Datenschutz. Die Reihe „Datenschutz auf Webseiten“ von iRights.info und Seitenstark e.V. berücksichtigt jetzt die neue EU‐Datenschutz‐Grundverordnung.
  • So hart kritisieren Teenager die ältere Generation: Lehrer, die nicht einmal digitale Witze kapieren, abfällige Berichte in den Medien: Auf der Tincon, dem Festival für digitale Jugendkultur, proben die Millenials den Aufstand gegen die Älteren. Anscheinend war die Welt leider das einzige der großen Medien, das sich die Mühe gemacht hat, jemanden hinzuschicken.
  • Artists to Fans: Put Your Phones Away! Es gibt also einen Markt für Anti‐Smartphone‐Maßnahmen auf Konzerten. Aber: Nur bei Alte‐Leute‐Acts. Wieder mal: It’s the digitale Lebenswelt, stupid! „ ‚Potentially, the communal experience for a Justin Timberlake or a Drake is enhanced by a cell phone,’ a concert‐business source says. ‚Potentially, a cell phone at a Ryan Adams show detracts from it.’ “
  • A Catholic Facebook group posted an anti‐Semitic meme. What can we learn from this?, fragt das America Magazine. Mem‐Kultur gehört genauso in die öffentliche Debatte und in die altehrwürdigen Kulturmagazine wie andere Aspekte. Gut, dass das die amerikanischen Jesuiten so sehen.

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